Aktiv&Jung 01|2023

de Aussichten auf die Dolomiten. Die bekannteWanderstrecke nimmt ihren Anfang in Pfalzen. Nach den anstren- genden Aktivitäten in der alpinen Bergwelt lockt der Issinger Weiher mit einer erfrischenden Abkühlung. DAS ANTHOLZER TAL Ein Tal, das nach Westen hin offen ist und sich von mächtigen Bergen flan- kiert nach Osten erstreckt, wo es en- det, weil da noch höhere Berge sind. Weiter kommen nur entweder Rein- hold Messner persönlich oder jene, die sich mühselig mit dem Auto über Serpentinen den Pass hinauf arbeiten möchten, um in Österreich wieder rauszukommen. Neben Wanderun- gen zu Almen oder Bergsteigen auf Dreitausender laden die Seitentäler zumEntdecken ein. Badeseen, gemüt- liche Spaziergänge und das Bummeln durch die pittoreske Stadt Bruneck lassen die Abwechslung hochleben. SEXTEN Ein Symbol mit einem hohen Be- kanntheitsgrad ist die markante Fels- formation der Drei Zinnen mitten in den Sextener Dolomiten. Bis auf eine Höhe von 2.999 Metern erhebt sich die Große Zinne im Zentrum der drei Felstürme. Die steilen Felswände for- dern alljährlich Bergsteiger aus ganz Europa zu einer Besteigung heraus. Dichte Fichten- und Lärchenwälder ziehen sich an den Hängen der zer- klüfteten Gebirgszüge entlang. In hö- heren Lagen erstrecken sich saftige Almwiesen. Auf der Nemes-Alm blühen in den Som- mermonaten Tausende Al- penrosen, die einen betörenden Duft verströmen. Ein lohnendes Ziel für eine Wanderung in hochalpines Ge- biet bildet die Dreizinnenhütte auf ei- ner Höhe von 2.405 Metern. Ein atem- beraubender Blick auf die Nordwände der Drei Zinnen entschädigt für den mühsamen Aufstieg. Die romantische Seite der Sextener Dolomiten offen- bart sich im Fischleintal. Zahlreiche Bäche und Wasserläufe durchziehen das Tal, das vor den steilen Wänden des Naturparks Sextener Dolomiten abrupt endet. Der kleine Kurort Bad Moos liegt mit seinen heilkräftigen Quellen am Taleingang. Elisabeth Greck Bildnachweis: © Alexander Merk ReISen 21 aktiv&jung 1|2023

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