aktiv&jung 01|2020

DER EINSTIEG Betreten Sie beim Golfspielen vollkommenes Neuland, so lohnt es sich, als Anfänger ein paar Golfstunden zu neh- men. Denn ein professioneller Gol ehrer wird Ihnen nicht nur den Golfplatz zeigen und sie mit dem Equipment vertraut machen, sondern Ihnen auch die wichtigsten Schwungtechniken zeigen. Auch die richtigen Aufwärm- übungen sind für Ihre Muskeln als Vorbereitung auf die kommende Belastung überaus wichtig. Das Training auf der Driving Range gehört zum Erlernen des Golfspielens ebenfalls dazu. Lassen Sie sich bei den Abschlagsübungen Zeit und achten Sie auf den Schwung. SCHLAGTECHNIKEN Das Putten gehört zu den wichtigsten Schlägen, denn hier geht es um das Einlochen über eine kurze Distanz und na- türlichmitmöglichst einemSchlag. Unter Chippen versteht man den Schlag, mit dem man den Ball vom Vorgrün ins Grün befördert. Hier ist eine gefühlvolle Hand besonders gefragt. Das Pitchen wird zumeist aus einer Distanz von 10 bis 50 Meter angewendet. Es handelt sich um einen Annä- herungsschlag, der den Ball in hohemBogen ins Grün brin- gen soll. Mit dem“Vollen Schwung” können Sie den Ball, je nach gewähltemSchläger, zwischen 50 und 280Meter weit schlagen. Hier zählt aber nicht nur dieWeite, sondern auch die Genauigkeit, denn die benötigten Schläge bis zum Ein- lochen zählen am Ende über das Gewinnen des Spiels. Ein spezieller Schlag, der besonders viel Geschick erfordert, ist der Bunkerschlag. Dieser kommt in Sandbunkern zum Ein- satz. Sie dürfen den Sand mit dem Schläger vor dem Bun- kerschlag allerdings nicht berühren. SO FUNKTIONIERT S Der Golfball wird mit einem Schläger in ein Loch geschla- gen. Je weniger Schläge gebraucht werden, um den Ball vom Abschlagspunkt ins Loch zu befördern, desto besser spielt man. Nach jeder absolvierten Golfbahn werden die Punkte gezählt. Der Golfer mit den wenigsten Punkten ge- winnt. Es gibt zwei Grundregeln: • Der Ball muss so gespielt werden, wie er liegt. • Der Platz muss so gespielt werden, wie er vorgefunden wird. Das heißt, man darf den Ball nicht in eine bessere Position bewegen oder den Platz zu eigenen Vorteilen verändern. Beim Golfen muss immer mit dem Ball weitergespielt, mit dem auch der erste Schlag auf dieser Golfbahn gemacht wurde, außer wenn der Ball im Aus landet und nicht wie- dergefunden werden kann. Dann muss der Schlag von der gleichen Position aus wiederholt werden. GOLFPLATZ Eine komplette Golfanlage besteht aus 18 Löchern. Jede Golfbahn ist in drei Gebiete eingeteilt: Die Abschlags äche, das Fairway und das Grün. Eine Bahn ist ungefähr 200 bis 450Meter lang und 30Meter breit. Auf der Abschlags äche beginnt die Runde. Hier wird der erste Schlag gemacht. Der Rasen ist eben und fest, sodass er einen möglichst stabilen Stand ermöglicht. Das Fairway ist der Hauptteil des Platzes und erstreckt sich vom Punkt des Abschlags bis zum Grün. Auf dem Fairway sind in der Regel verschiedene Hindernis- se. Das Grün ist der letzte Teil einer Golfbahn und be ndet sich in einem kleinen Kreis um das Loch. Hier ist der Rasen sehr kurz und exakt gemäht, damit der Ball sauber rollen kann. HANDICAP Das Handicap beim Golf spielen ist eine Kennzahl, die für das Können des Golfers steht. Sie berechnet sich aus der Di erenz der Schläge, dieman für alle 18 Löcher gebraucht hat und der Anzahl von Schlägen, die von dem Klub für den gesamten Platz vorgegeben wurden. Zu Beginn hat man eher ein Handicap im tiefen Minusbereich, wenn man jedoch regelmäßig spielt, wird sich das Handicap stetig verbessern. PLATZREIFE Um als richtiger Golfer zu gelten, musst die sogenannte "Platzreife" erlangt werden. Die Platzreife ist ein Zerti kat. Man erhältt sie, wenn die Grundausbildung zumGolfer ab- geschlossen ist. Die Platzreife braucht man, um auf allen Plätzen regelmäßig Golf spielen zu dürfen und an Turnie- ren teilzunehmen. FITNESS 11 aktiv & jung 1|2020

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